Charaktere mit Datenbiografien
Stellen Sie sich einen Charakter vor, dessen Erinnerungen aus Fotos, Texten und Geräuschen bestehen, gesammelt an spezifischen Orten, Zeiten und Situationen. Welche Lücken prägen seine Wahrnehmung? Welche Verzerrungen tragen Herkunft und Auswahl? Indem Lernende Datenbiografien erfinden, reflektieren sie Quellenkritik, Repräsentativität und Lizenzfragen. Sie erkennen, dass Qualität nicht nur Menge bedeutet, sondern Vielfalt, Kontext und dokumentierte Herkunft. Daraus erwächst ein kritischer Blick auf Datensätze, der spätere Modellentscheidungen verständlicher und überprüfbarer macht.